Wiener Zeitung

“die kleine zitronenfalterin”: Astrid Walenta und Maria Hubinger beschreiben in ruhigen Bildern den Zyklus vom Ei zum Ei. Geburt, Leben und Tod – dazwischen eine beeindruckende Metamorphose. Was die Natur an Wundern bereithält,

die kleine zitronenfalterin

Die kleine zitronenfalterin ist ein entzückendes Meisterwerk. Ein stilles Hinführen zur Naturbeobachtung, mit geradezu zärtlichen und abwechslungsreichen, klaren Bildern in verschiedenen Techniken. Wortmalerische Biologie-Stunde

1000 und 1 Buch ferdinand im morgenland

Es ist schon einige Zeit her, dass Ferdinand der Affe das erste Mal beschlossen hat, eine Reise zu machen. Damals fuhr er auf dem Motorrad, dieses Mal macht er sich mit dem Teppich unter dem Arm auf den Weg zum Flughafen…

1001 und 1 Buch

Quelle: 1000 und 1 Buch, Andrea KromoserAnnotation: „Die kleine Zitronenfalterin“ erzählt das Leben eines Schmetterlings und spricht damit Gesamtzusammenhänge an. Der Kreislauf des Lebens beginnt und endet im Kleinen, bei der richtigen Knospe für das eine Schmetterlingsei, dem diese Raupe entschlüpft … Ausgeschnittene Blätter kleben auf grünen Papierstreifenlandschaften. Wie Bäume stehen sie dort und werden so zum Bühnenbild für die Miniaturwelt, in der die Raupe lebt. „ein bisschen lang, ein bisschen dünn, ein bisschen dick, ein bisschen langsam, ein bisschen weich und ein bisschen fest und manchmal rund, wenn sie sich einrollt.“ Das Raupenleben findet in Maria Hubingers stimmigen dunkel- über hell- bis hin zu türkisgrün gehaltenen Collagen in einer mit zahlreichen Ranken, Blättern und Blütenmustern durchwachsenen Welt statt, die teilweise der Wandfarbe alter Strukturwalzen entstammen. Was damals die Wände von Bauernhofstuben schmückte und heute in Lifestyle-Magazinen beworben wird, dient diesem Bilderbuch als ästhetischer Grundton für die Erzählung des Wachsens, Lebens und Sterbens einer Zitronenfalterin. „die ei-zeit vergeht … die raupen-zeit vergeht … die puppen-zeit vergeht … und eines tages schlüpft eine kleine zitronenfalterin aus ihrer puppe und lässt ihre flügel in der sonne trocknen.“ Astrid Walenta und Maria Hubinger lassen ihrer leisen Heldin Zeit, sich langsam zu entfalten, sich selbst zu finden und die Welt zu erkunden. Mit wenigen, treffenden Worte und geräumigen, kräftig kolorierten Illustrationen begleiten sie den Lebensweg der Falterin. Neben dieser poetischen Erzählweise kommen naturwissenschaftliche Informationen und Gegebenheiten fast automatisch zu Wort: „sie ist nun gelbgrün wie eine unreife zitrone, oder eher wie eine limette. zitronenfalterdamen sind nämlich grünlich und zitronenfalterherren gelblich.“ Und wenn die beiden sich treffen, beginnt ein frühlingshaft-berauschendes „umfliegen und umflattern, umtanzen...

Buchkultur, Herbst 2009

AFFENZAUBER Eine schlichte, kleine Geschichte, interessant illustriert von Maria Hubinger. Das Buch in handlichem Format auch für kleinere Kinderhände geeignet, lädt sowohl zum Anschauen (und Vorlesen) ein wie auch zum ersten Selberlesen. Die Texte sind kurz und einprägsam, es geht um Ferdinand, der den Sonntagsausflug genießt und jemandem eine Freude machen will - und schließlich selbst beglückt...

Falter

Das Thema könnte eigentlich mit „Der kleinen Raupe Nimmersatt“ schon längst abgearbeitet sein. Zwei österreichische Kinderbuchmacherinnen gehen einen ganz anderen Weg: Sie bieten Infotainment für die Kleinsten.