Badische Zeitung

Als Marienkäfer flog sie gern in Achterbahnen, „denn dann wußte sie nicht, wo Anfang und Ende waren und das gefiel ihr“. In einer Endlosschleife wird von Astrid Walenta auch die minimalistische Geschichte von „Madame Fafü“ erzählt.

Kinder- und Jugendmedien Bern – Freiburg

Die fantasievolle, klug strukturierte Geschichte in der Geschichte irritiert plötzlich, lässt innehalten und wirft die Frage auf: Wie war das nun genau und wie kann das sein? Und sie verleitet zum Weiterspintisieren ad absurdum. Das Zusammenwirken von Text und Illustration ist hohe Schule und vergnüglich. Klare Formen, dezente Farben und eine Menge an Details laden zum genauen Hinsehen und Blättern ein. Das Buch ist vielfältig einsetzbar. Eveline Schindler Kinder- und Jugendmedien Bern -...

Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM)

Madame Fafü ist fasziniert von Insekten. Und sie erzählt gern Geschichten. In ihren Geschichten gibt es ein Insektenspray, das den Menschen, der damit besprüht wird, in ein Insekt verwandelt. So kann die Dame in den Geschichten von Madame Fafü wunderliche Abenteuer als Insekt erleben und Madame Fafü schreibt die Geschichten auf. Doch eines Tages taucht plötzlich ein Marienkäfer auf, dessen Geschichte Madame Fafü sich gerade ausgedacht hat. Ist das der Held aus ihrer Geschichte? Madame Fafü sperrt den Kleinen ein und im Traum durchlebt sie sein Abenteuer. Als er am Morgen dann verschwunden ist, hat sie im Traum seine Geschichte erlebt, die sie nun aufschreibt. Astrid Walentas kleine Geschichte spricht von Faszination und Phantasie, sie lässt aber Vieles auf Ebene der Handlung offen und im Vagen. Unklar bleibt zum Schluss, ob Frau Fafü nur in ihrer Fantasie zum Insekt wird und ob der Käfer tatsächlich aus ihrer Geschichte kam. Hier spielen auch die Bilder eine wesentliche Rolle, die zur Verunklarung der Informationen beitragen. So wird Frau Fafür immer wieder als verkleidete Frau oder als frauenähnliches Insekt dargestellt und am Ende des Buches liest ein Marienkäfer in einem Buch, das durchaus das Geschichtenbuch von Frau Fafü sein könnte. Zudem erzeugen der skizzenhaft-grafische Stil der Illustrationen und der Collagencharakter, der gerade den Bildraum immer wieder auflöst und eher Elemente kombiniert als Szenen entwirft, einen fragmenthaften Charakter, der viele Leerstellen für eigene Deutungen und Imaginationen entwirft und freilässt. So fasziniert das aufwendig gemachte Bilderbuch seiner offenen Struktur wegen, die zum Mitdenken und Weiterfantasieren einlädt. Sehr zu empfehlen! Michael Ritter Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW...

madame fafü – leckerkekse.de

Der Kunstanstifter Verlag verlegt hauptsächlich Bilderbücher für Erwachsene und Kinder. Madame Fafü ist eine Art Kafkas Verwandlung für Kinder, aber nicht mit Kakerlaken, sondern mit Marienkäfer. Liebevoll gestaltetes Buch....

KKLICK – Kulturvermittlung Ostschweiz

Eine kleine Raupe beschäftigt sich mit Fressen, Herumraupen, Einrollen, Ausrollen, Einschlafen, Ausschlafen und Warten. Sie wartet, weil sie eine Zitronenfalterin ist, die noch in einer Raupe wohnt. Zuerst war sie ein Ei, dann wurde sie zu einer Raupe und frisst nun viele Blätter. Ihre Haut wird enger. Die Raupe wächst, bis sie aus allen Nähten platzt. Jetzt bekommt sie ein grösseres Kleid. Sobald sie dick und lang genug ist, kann sie sich verpuppen. Doch schafft die zierliche Zitronenfalterin diesen Schritt? Wird sie eines Tages ihre zarten Flügel aus der Puppe ziehen, davonfliegen und das Schmetterlingsleben geniessen können? Die Bilder des Buches sind mit wunderschönen Poesiebildern aus kunstvoll gestalteten Collagen hergestellt. Die Geschichte ist gespickt mit vielen Sachinformationen über das reale Leben von Zitronenfaltern. Zuhinterst im Buch steht der Text des Liedes der kleinen Zitronenfalterin. Das Buch eignet sich vom Kindergarten bis in die Oberstufe, zuerst als Geschichte, als Sachunterricht, später für den Gestaltungs- und Kunstunterricht. Zum Buch gibt es ein Hörbuch mit Musik und Liedern. Bestellen kann man die CD auf der Homepage des Verlages. K. Signer-Roth Rezension online lesen...

KKLICK – Kulturvermittlung Ostschweiz

Ferdinand der Affe möchte einen Ausflug machen. Mit seinem Teppich fliegt er direkt ins Morgenland. Dort sucht und findet er Schlangenbeschwörer, Dichter, Akrobaten, verschleierte Frauen, Kamele und vieles mehr. Er riecht unbekannte Düfte und hört neue Musik. Immer wieder singt Ferdinand seine Lieder und schenkt den Menschen im Morgenland seinen berühmten Affenrap und ein Lied aus seiner Heimat. Ein zauberhaftes Bilderbuch, das vor allem durch seine knallbunten Illustrationen besticht. Diese wirken wie eine Mischung aus Druck und Schnipselkunst. Zum Buch ist auch eine CD erhältlich. M. Vollenweider Rezension online lesen...